Holzpellets sind ein Brennmaterial aus Säge- und Hobelspänen, die zu stäbchenförmigen Pellets gepresst wurden. Zur Anwendung kommen diese Holzpellets in speziellen Pelletöfen, oder mittlerweile auch in sogenannten Pelletkörben, die mit Holzpellets befüllt und in einen Kamin oder Kachelofen gestellt werden.
Die zur Verarbeitung verwendeten Späne werden nach bestimmten Verfahren getrocknet und von Unreinheiten befreit und dann unter großem Druck durch eine Stahlmatrize gepresst. Das holzeigene Lignin, sorgt bei der durch den Druck entstehenden Hitze, für eine feste Verbindung der Späne.
Nach dem Abstreifen durch spezielle Messer, sind Holzpellets in festgelegter Länge entstanden. Meistens haben diese Holzpellets dann einen Durchmesser zwischen 5-6 mm und eine Länge von 9 - 29 mm.
Diese wirklich sehr hohe Qualität, ist bestens geeignet für alle Pellets Heizungen und Primäröfen, mit und ohne Warmwasseraufbereitung. Restfeuchte unter 8 %, Aschegehalt nur 0,34%.
Daten laut ÖNORM M 7135 Anforderungen und Prüfbestimmungen bzw. DIN plus: * 5–6 mm Durchmesser, 8–30 mm Länge * Heizwert Hi größer als 18 MJ/kg = 5 kWh/kg = 3,25 kWh/l * Schüttdichte 650 kg/m³; Materialdichte größer 1,12 kg/dm³ * Wassergehalt kleiner als 10 % * Asche weniger als 0,5 % * Maximalwerte für Schwefel und Chlor; Abrieb (wichtig wegen Staubentwicklung beim Einblasen) * bestehen zu 100 % aus Holz * riesel- schütt- und einblasfähig, dadurch Lieferung im Tankwagen möglich
Da die Qualität der Holzpellets durch unsachgemäßen Transport oder Lagerung leiden kann, regelt die ÖNORM M 7136 Transport und Zwischenlagerung vom Hersteller bis zum Endkunden.
Die ÖNORM M 7137 Pelletslagern regelt die Lagerung beim Verbraucher und soll „die Betriebssicherheit, den Brandschutz, die statischen Anforderungen und die Erhaltung der Pelletsqualität sicherstellen
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